Luftgewehrcontainer: Wie wir unsere Trainingsstätte gerettet haben

Es war ein Albtraum, den niemand kommen sah: Gipskartonplatten, die sich von der Decke lösten, Kondenswasser, das an Wänden herunterlief, und Schimmel, der sich unaufhaltsam ausbreitete. Unsere Trainingsstätte – sonst ein Ort der Konzentration und Gemeinschaft – war nicht mehr nutzbar. Das Training für unsere Jugendlichen und Erwachsenen stand plötzlich vor dem Aus.

Die Herausforderung war enorm. Der Vorstand handelte schnell, holte Angebote ein und beantragte Fördergelder. Doch die Realität war ernüchternd: Die wenigen Angebote überstiegen bei weitem unser Budget, und die erhofften Fördergelder wurden nicht bewilligt. 10.000 Euro – eine Summe, die von unserem Verein allein nicht zu stemmen war.

Doch wir gaben nicht auf.

In dieser schwierigen Lage bewies unser Verein, was Gemeinschaft wirklich bedeutet. Die Lösung kam durch pure Eigeninitiative und die großartige Unterstützung aus unseren eigenen Reihen.

Brunnenbau Hinrichs organisierte die dringend benötigte Sprühisolierung. Auch die OSB-Platten wurden durch großzügige Vereins-Sponsoren ermöglicht.

Dann begann der eigentliche Kraftakt: In mehreren organisierten Arbeitseinsätzen packten zahlreiche fleißige Helferinnen und Helfer an. Vier Wochen lang wurde gewerkelt, repariert und renoviert – bis aus der einst schimmeligen Halle wieder eine funktionale Trainingsstätte wurde.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Der Container ist nicht nur gerettet – er bietet jetzt optimale Bedingungen. Das Training läuft wieder auf vollen Touren, der MV-Cup hat bereits begonnen, und für die anstehenden Luftdruckwettbewerbe sind wir bestens vorbereitet.

Dieses Projekt hat gezeigt: Wenn alle an einem Strang ziehen, ist auch das Unmögliche möglich. Ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren und an jede helfende Hand, die diesen Neustart möglich gemacht hat!